Tag 10: Goodbye California!

Tag 10: Goodbye California!

Goodbye California!

Die Exkursion ist vorbei, die Reise geht zu Ende und es steht der Rückflug an. 10 Tage mit vielen Eindrücken, Arbeit und ganz viel Sonne liegen hinter uns. Jeder Teilnehmer hat es etwas anders gesehen, einig sind sich aber bestimmt alle, die Exkursion hat sich gelohnt. Zum Abschluss der Blogserie haben die Studierenden ein kurzes Statement zu ihren Eindrücken geschrieben:

 

Jonas L.

Get on top! Ähnlich wie San Francisco hatte die Exkursion nicht nur Höhen, sondern auch Tiefen. Die waren jedoch ebenfalls in Analogie zur Bay-Area-Metropole meist schnell passé und dann ging es kontinuierlich und steil bergauf. Als wunderbare Gelegenheit einen einwöchigen Einblick in die facettenreiche amerikanische Gesellschaft mit ihren Reizen, Versprechungen und Widersprüchen zu bekommen, Sommer in der Stadt, Natur und feinste Verköstigung zu erleben, sowie eigene Ressentiments zu überdenken, wird mir unsere Exkursion noch sehr lange und sehr positiv in Erinnerung bleiben.

 

Christine H.

San Francisco als Exkursionsgruppe zu erleben, war eine außergewöhnliche Erfahrung. Wir haben Journalisten getroffen und Orte besucht, die uns sonst unzugänglich gewesen wären. Auch wenn wir das ein oder andere Mal unterschiedliche Vorstellungen hatten oder uns nicht auf Anhieb einig waren, haben wir als Gruppe super funktioniert. Neben interessanten Workshops mit amerikanischen und deutschen Journalisten war unsere Reise nach Monterey und Carmel ein persönliches Highlight für mich! Ich werde die Stadt vermissen und auf jeden Fall wiederkommen! I <3 SF!

 

Simon M.

San Francisco, das ist grenzenlose Freiheit und kulturelle Vielfalt, vereint zwischen Golden Gate Bridge und Silicon Valley. Schnell hat sich für mich das Bild einer bunten, offenen und unheimlich realen Metropole gezeichnet. Zwischen Arm und Reich gibt es hier an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken und die Menschen sind überaus kommunikativ und freundlich, auch die Obdachlosen. Die atemberaubende Kulisse zwischen Pazifik und Naturlandschaft rundet den Gesamteindruck ab. Vom Pacific Coast Highway in Monterey bis zur Lombard Street in San Francisco fährt man wohl am besten mit einem Auto. Noch besser mit einem Suburban. Ein Art Raumschiff ohne Flügel und bei Rot darf man sogar abbiegen! Rechts vor links vergisst man lieber schnell, hier gilt: Wer als erstes kommt, fährt zu erst. Unheimlich inspirierend waren für mich die Gespräche und Diskussionen mit den Journalisten und deren Erfahrungen zum Leben in den USA. Als ganz persönliches Souvenir nehme ich mir ein bisschen des American Way of Life mit.

 

Stephanie R.

Am wundervollsten war für mich persönlich die Golden Gate Bridge, das Wahrzeichen von San Francisco. Besonders die Autofahrt über die Brücke bei Nacht war ein wahres Hochgefühl. Inhaltlich hat mich der Workshop beim Goethe Institut sehr bereichert. Mit Auslandskorrespondenten zu reden und von ihren Erfahrungen zu profitieren, hat mich selbst enorm voran gebracht.

 

Franziska S.

Ein Hauch von Ewigkeit. Vor meiner Abreise ins Unbekannte hat mich ein Freund mit den folgenden Worten beruhigt: “Hab keine Angst und mach dir keine Sorgen. Wenn die Exkursion nur mittelmäßig wird, vergeht die Zeit eh wie im Flug. Wenn es dir gefällt und du jeden Augenblick genießt, kommt es dir wie eine Ewigkeit vor.” Mir erschien es in den letzten neun Tagen so, als wäre die Zeit in der Bay Area stehen geblieben. San Francisco ist eine so wunderschöne, facettenreiche Stadt. Die Exkursion hat mich geprägt und verändert. Ich habe erkannt, dass es so viel über fremde Kulturen zu lernen und zu erfahren gibt. In Zukunft möchte ich meine interkulturellen Kompetenzen weiter fördern und verbessern.

 

Sebastian B.

Mormonen und ein raumschiffähnlicher Tempel, schwule Flamingos, die Fahrt in einem Polizeiwagen, ein schriller Outback mit Medienpapst Howard Rheingold, spannende Workshops in UC Berkley, Santa Clara University und Goethe Institut, der Geruch von Gras in einem Drag-Queen-Ausstatterladen, malerische Straßenzügen in der inspirierendsten Stadt der Welt und eine herausfordernde Klettertour in den kalifornischen Red-Wood-Wäldern. All das ist die Bay Area – oder war sie zumindest für uns. Ein eigentümliches Land, dieses Amerika, möchte man bei der Ankunft denken und wurde den Eindruck auch während der gesamten zehntägigen Exkursion nicht los, das die Uhren auf der westliche Seite des großen Teiches irgendwie anders laufen. Und das nicht nur wegen der Zeitumstellung, sondern wegen der immensen propagierten Freiheit, die das Überleben fundamentalistischer Splittergruppen ebenso ermöglicht, wie das Existieren von Obdachlosenstadtvierteln, Schokoriegeln mit 150 Prozent Zuckeranteil und Mitt Romney. Ich fand es jedenfalls sehr eindrücklich die US-amerikanische Lebenswelt ein Stück weit mitzubekommen. Auch wenn das “geleitete Ausscheren” manchmal zu wenig geleitet und zu sehr ausgeschert war, haben die positiven Aspekte der Reise deutlich überwogen. Danke an alle Mitwirkenden und bis demnächst im Erlanger Schlosspark.

 

Wiebke H.

Die Exkursion war für mich auf mehreren Ebenen herausfordernd. Gleichzeit fremd und vertraut – so habe die USA bei meinem ersten Besuch erlebt. Klischees wurden aufgebrochen, neue Bilder haben sich entwickelt. Dazu beigetragen hat besonders auch der Austausch mit den verschiedensten Menschen, seien es Journalisten oder Mormonen, Studenten oder Zufallsbekanntschaften. Mit 100 Erwartungen bin ich nach Amerika geflogen, mit 1000 Eindrücken komme ich zurück. Angekommen wird es an der Zeit sein, noch einmal ausgiebig über alles nachzudenken.

 

Almut R.

In Amerika liegt das Geld auf der Straße (alleine ich habe in den letzten Tagen mindestens 10 x 1 Cent gefunden). Gleichzeitig liegen in San Francisco auch die Obdachlosen an jeder Ecke und bieten ein Bild größten Elends. Die letzten Tage waren wie eine Achterbahnfahrt. Mal rasend schnell, mal langsam, um die Aussicht genießen zu können, mal ging es hinauf, mal hinab – aber immer war es aufregend. Ich werde eine Zeit brauchen, bis ich all die Erlebnisse verarbeitet habe, aber ich weiß jetzt schon, dass mich einige Fragen und Ereignisse besonders bewegt haben. Zum einen die Begegnung mit den anderen christlichen Lebenswelten, die Vielfalt und die Selbstverständlichkeit, mit der in Amerika über Glauben geredet wird, finde ich sehr beeindruckend und inspirierend, gleichzeitig aber auch irritierend und sogar verstörend, wenn ich an die Mormonen und Mitt Romney denke. Auch die Begegnung mit dem Visionär Howard Rheingold werde ich wohl nie vergessen. Eine so bedeutende Persönlichkeit privat kennenzulernen, ihm sogar Fragen stellen zu dürfen, so eine Chance bekommt man nur sehr, sehr selten im Leben. Tausend Dank an Frau Stapf, unseren Lehrstuhl und die tolle Gruppe für diese einmalige Möglichkeit, solche Erfahrungen in dieser unfassbar großartigen Stadt machen zu dürfen!

 

Thomas H.

Diese Exkursion ist für mich unterm Strich eine große Bereicherung gewesen. Akademisch sowie persönlich, und das auf mehreren Ebenen. Die Wanderung, die ein wenig aus dem Ruder gelaufen ist, das Gespräch mit Howard Rheingold und auch die nächtlichen Spaziergänge durch Tenderloin, einem der Armutsviertel San Franciscos oder der Besuch bei den Mormonen, gehörten zu der Sorte von Erlebnissen, von welchen man auch im Nachhinein noch zehren kann.

 

Dilek C.

Das Programm war gut durchdacht, die Organisation manchmal ein bisschen weniger. Trotzdem war es eine wirklich lehrreiche und interessante Zeit im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Nicht nur, dass wir hier viele Menschen und Journalisten kennengelernt haben, ich habe auch viele neue Dinge über meine Kommilitonen erfahren und ich würde sogar sagen, viele auch lieben gelernt. Schlussfolgerung: Geil war’s!

Chen X.

Meine erste Reise in die USA! Die Exkursion ermöglichte mir, die religiöse beziehungsweise kulturelle Vielfältigkeit kennenzulernen. Die Vorbereitung auf mein Referat während des Urlaubs stellte mich vor eine große Herausforderung. Glücklicherweise arbeitete ich mit einem ausgezeichneten Team zusammen. San Francisco ist von der chinesischen Kultur tief geprägt, was mich erstaunt hat. Außerdem finde ich, dass der Campus hier sehr ähnlich wie in China gestaltet ist. Ich hoffe, dass wir in China in Zukunft die gleiche akademische Freiheit und Energie haben können.

 

Sabine F.

I love SF – diese wunderschöne Stadt, mit der mich schon meine Initialen verbinden, ist einfach unbeschreiblich! In einem Melting-Pot von Menschen unterschiedlichster Herkunft, Kultur und Glaubenseinstellung durften wir an vielen Beispielen erfahren, wie relevant und unabdingbar die fundierte Auseinandersetzung mit Religion und Medien und deren Beziehung untereinander ist. Wir lernten ein Kalifornien mitten im Wahlkampf kennen, in dem die persönliche Einstellung des Kandidaten zu Abtreibung, Homosexualität und vorehelichem Sex wahlentscheidend sind und es allemal besser ist irgendeiner Religionsgemeinschaft anzugehören als keiner. San Francisco habe ich in mein Herz geschlossen und ich möchte wieder kommen – möglichst bald!

 

 

 

 

 

 

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